Ornithologische Arbeitsgemeinschaft (OAG)

Sie versteht sich als selbstständige unabhängige Gruppierung. Ein Teil ihrer Mitglieder gehört der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern e.V. (OG) und/oder dem LBV an. Diese sind das Bindeglied zur LBV-Kreisgruppe bei einschlägigen feldornithologischen Aufgabenstellungen.

Die OAG wird im Verzeichnis der OG geführt.
Wer sich aus der LBV-Kreisgruppe vertieft mit der Vogelkunde und z. B. Monitoring beschäftigen will, ist in der OAG Bad Tölz – Wolfratshausen herzlich willkommen!

 

Ansprechpartner:

Heri(bert) Zintl, hezintl@freenet.de

 

Treffen:

jeweils letzter Donnerstag im Monat um 19:00 Uhr:
Oktober bis April Gasthof Hofherr in Königsdorf,
Mai bis September ohne August im „Moosihäusl“, Kronmühlstraße 4 in Ascholding.

 

Zielsetzung:

Qualitative und quantitative Kenntnis der Vogelwelt im Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen, was natürlich nur langfristig über eine Reihe von gesetzten Schwerpunkten geht.

Solche sind entweder von uns selber gebildete, wie seit etwa 1970 „Isarvögel“ (u. a. Monitoring von Flussuferläufer, -regenpfeifer, Gänsesäger, Fluss-Seeschwalbe), Fluss-Seeschwalbe auf den Nistflößen, Karmingimpel, Uhu u. a., oder übernommene übergeordnete Programme, wie die Internationale Wasservogelzählung, Kartierung für einen Brutvogelatlas, Kartierung des „Vogel des Jahres“, Monitoring „Häufiger Brutvögel“, Kormoran-Schlafplatzzählung u. a.

Das Monitoring dient dem rechtzeitigen Erkennen von Populationsschwankungen. Gegebenenfalls Ausarbeitung von Gegenmaßnahmen.

 

Tätigkeiten:

Gedankenaustausch über aktuelle Vogelbeobachtungen, auch außerhalb des Landkreises, Festlegung von Arbeitsaufgaben, Fortbildung in Feldornithologie, Begehungen und Bootsbefahrungen zwecks Monitoring, Zusammenarbeit mit den Isar-Rangern (z.B. Beschilderung), gelegentlich, wenn nötig, Mithilfe beim Projekt „Fluss-Seeschwalben-Floß“ der LBV-Kreisgruppe Starnberg in der Bucht von St. Heinrich/Starnberger See unter Leitung des Gebietsbetreuers.

 

Weiterentwicklung:

in Richtung der möglichst flächendeckenden Erfassung der Vögel der Agrarlandschaft, Suche nach Horsten des Rotmilans, Graureihers und Schwarzstorchs und Übersommerern des Silberreihers und Fischadlers.

 

Neue Aktive werden deshalb mit offenen Armen aufgenommen!

Kuckuck im Amselnest (Foto: Anna Oswald)
Kuckuck im Amselnest (Foto: Anna Oswald)

Aktivitäten 2014

Wir beteiligten uns wieder an der bayernweiten Wiesenbrüter-Kartierung. Die Loisach-Kochelseemoore konnten wir anderen Kartierern überlassen. Mitglieder unserer Gruppe besuchten zur Brutzeit mehrmals insgesamt 19 für Wiesenbrüter geeignete Flächen.

  • Fehlanzeige gab es für Kiebitz und Bekassine.
  • Nur 1-2 Braunkehlchen-Reviere und 4 Wiesenpieper-Reviere konnten nachgewiesen werden!
  • Nebenbei wurde 1 rufende Wachtel gehört.
  • Schwarzkehlchen gab es im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger.

Erich Hofmann wurde für seine Enttäuschung bei den Wiesenbrütern mit interessanten Beobachtungen beim Rotmilan und bei Dohlen im Wald belohnt. Er entdeckte zwei Rotmilan-Nistplätze und zwei zusätzliche Dohlen-Kolonien im Wald. Damit sind es im Landkreis 65 Brutpaare auf 12 Kirchtürmen und 30 Brutpaare in 10 Wald-Kolonien.

  • Einem Gänsesäger-Weibchen gelang nahe der Loisach wieder einmal eine Kirchturmbrut.
  • Nach dem Verkehrstod eines Uhu-Weibchens in Lenggries versuchte Heri Zintl auf Anraten des Uhu-Experten von Lossow hin Junge am Brutplatz zu verhören. Leider ohne Erfolg! Hannes Strunz hörte wieder das Uhu-Paar flussabwärts von Tölz ab.
  • Heri Zintl fuhr im Winterhalbjahr mit dem Kanu wieder zur Insel Sassau im Walchensee, wo seine scharf sehenden Passagiere dann die Kormorane am Schlafplatz zählten. Ihre Höchstzahl betrug 18.
  • Das Schwarzstorch-Paar nahe dem Kirchsee gab die Brut entweder wegen des schlechten Wetters oder störender Holzarbeiten in der Nähe auf.

Heri Zintl

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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(Foto: Georg Dorff)
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