Gebäude- und Kirchturmbrüter

Ansprechpartner: Dr. Anton Vogel, anton.vogel@gmx.de

 

 

Treffen: unregelmäßig

 

Zielsetzung:

  • Erfassung von Nistplätzen an Wohnhäusern, öffentlichen Gebäuden und Kirchtürmen in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung
  • Schutz bestehender Nistplätze bei Umbaumaßnahmen
  • Neuschaffung von Brutplätzen durch Anregung naturinteressierter Hausbesitzer und im Rahmen der Jugendarbeit (z. B. Bau von Nistkästen)
  • Den Blick auf die gefährdeten Arten im unmittelbaren Wohnumfeld stärken, insbesondere: Mauersegler, Haussperling, Rauch- und Mehlschwalbe, Dohle, Turmfalke

 

Tätigkeiten:

  • Beratung bei Sanierung und Neubau
  • Beratung bei Anfragen
  • Kontakte für die Pflege von Nestlingen vermitteln
  • Öffentlichkeitsarbeit, Führungen, Schulungen zum Schutz von Gebäudebrütern
  • Sonderfall Kirchen (Dohlen, Turmfalken): jährliche Kontrolle und ggf. Reparatur dort angebrachter Nistkästen
  • Kartierung der Brutplätze in Verbindung mit der Kartierungsgruppe des LBV

 

Walter Klemm, Inken Domany und Anton Vogel mit Nistkästen
Walter Klemm, Inken Domany und Anton Vogel mit Nistkästen, © Gerd Wellner
Nistkästen am Rathaus Geretsried
Nistkästen am Rathaus Geretsried, © Gerd Wellner

Über uns:

Sie beobachten seit Jahren, wie die Mauersegler mit schrillen Schreien um Ihr Haus flitzen, und haben erstmals einen Einflug im vorderen Dachbereich entdeckt? Ein aus dem Nest gefallenes Junges oder ein verletzter Altvogel sitzt am Boden? Die Spatzen haben mit ihrem munteren Treiben viel Freude gemacht, aber im nächsten Sommer steht eine Dachreparatur an und das Strohnest muss leider weg. Oder gibt es eine andere Lösung für die Tierchen?

 

Für solche und ähnliche Fragen stehen wir Ihnen ehrenamtlich zur Verfügung. Wir vermitteln den Kontakt für die Aufnahme verletzter Mauersegler, denn diese auf das Luftleben spezialisierten Insektenfresser gehören, wenn es nicht mehr anders geht, nur in fachkundige Pflege. Gerne beraten wir im Vorfeld Bauherren, Architekten und Hausverwaltungen, wie unter Einhaltung der bauphysikalischen Normen ein Brutplatz im Dachbereich dennoch erhalten oder durch einfaches, kostenloses know-how ersetzt werden kann.

 

Dr. Anton Vogel

Aktivitäten seit 2016

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