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Um für die Gelbbauchunke verbesserte Lebensbedingungen zu schaffen, haben wir in den Isarauen kleine Tümpel, die am Verlanden waren, wieder freigelegt und weitere neue Tümpel angelegt. Der Erfolg dieser kleinen Maßnahme kann sich sehen lassen. In einem Tümpel von wenigen Quadratmetern haben sich fast 50 Gelbbauchunken zum Laichen eingefunden.

Die Gelbbauchunke, so genannt wegen ihrer leuchtend gelben Färbung auf der Unterseite, ist ein kleiner, ansonsten eher unscheinbarer Froschlurch. Ihre Besonderheit ist, dass sie zur Fortpflanzung kleinste Tümpel und Pfützen nutzt, um ihren Laich abzulegen. Die Kaulquappen, die sich aus dem Laich entwickeln, sind in diesen Kleinstgewässern weniger von Fressfeinden wie Libellenlarven bedroht, weil das Wasser dort immer wieder austrocknet. Allerdings ist die Gefahr groß, dass diese Tümpel zu schnell austrocknen, bevor sich die Kaulquappen zu kleinen Hüpferlingen entwickelt haben. Auch weil solche Kleinstgewässer in unserer aufgeräumten Landschaft immer seltener werden, zählt die Gelbbauchunke zu den stark gefährdeten Arten.