Hotspot-Projekt Alpenflusslandschaften

Das Hotspot-Projekt und seine Partner

 

Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt fördert von Oktober 2014 bis September 2020 ein großes Verbundprojekt mit Namen „Alpenflusslandschaften – Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze“.

 

In dem Projekt haben sich unter Leitung des WWF Deutschland 18 Partner zusammengeschlossen.

 

Die Verbundpartner stammen aus dem Naturschutz, dem kulturellen und sozialen Bereich sowie aus der Wirtschaft:


Naturschutzorganisationen

  • WWF Deutschland
  • Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV)
  • Bund Naturschutz in Bayern (BN)
  • Verein Lebensraum Lechtal
  • Landesfischereiverband Bayern (LFV)
  • Deutscher Alpenverein (DAV)
  • Isartalverein München
  • Schutzgemeinschaft Ammersee

Gebietskörperschaften

  • Bezirk Oberbayern
  • Lkr. Weilheim-Schongau
  • Lkr. Garmisch-Partenkirchen
  • Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Lkr. Starnberg

Wirtschafts- und Sozialpartner

  • Bayerischer Kanuverband
  • Katholisches Kreisbildungswerk Garmisch-Partenkirchen
  • navama technology for nature GmbH
  • Tourismusverband Pfaffenwinkel
  • Jugendsiedlung Hochland

Das Projektgebiet

Das Projektgebiet umfasst die beiden Hotspot-Regionen

  • „Ammergebirge, Niederwerdenfelser Land und Obere Isar“ (Hotspot 2) und
  • „Ammer-Loisach-Hügelland und Lech-Vorberge“ (Hotspot 4)

mit den Flusslandschaften von Isar, Loisach, Ammer, Wertach und Lech. Es liegt insbesondere in den Landkreisen Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen sowie Bad Tölz-Wolfratshausen. Die Gebietskulisse erstreckt sich über mehr als 3.200 km².

Projektziele und -inhalte

  • Identifikation mit der biologischen Vielfalt und mit den Naturschätzen der Heimat stärken
  • Wertvolle Naturgüter der Region erhalten und optimieren
  • Bedeutung der biologischen Vielfalt regional und überregional vermitteln
  • Netzwerke aufbauen und nutzen; Handlungskompetenz vermitteln und die Zusammenarbeit der Akteure fördern

Das Hotspot-Projekt legt neben Maßnahmen des Naturmanagements weitere Schwerpunkte auf Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung. Die breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit soll möglichst viele Bevölkerungsschichten auch weit über die Region hinaus ansprechen und über die biologische Vielfalt in den beiden Hotspots aufklären. Die Kenntnisse über die Bedeutung der biologischen Vielfalt sollen durch die Umweltbildungsveranstaltungen im Projekt gefördert werden.

 

Mittel- und langfristig bildet dies die Grundlage für eine nachhaltige Förderung des Wissens über die Bedeutung der biologischen Vielfalt und stärkt die Identifikation und Zusammenarbeit. Da das Projekt viele bestehende Initiativen mit neuen Projektstrukturen verknüpft, wird ein starker Synergieeffekt eintreten, der die Projektpartnerschaft auch für zukünftige Aufgaben in der Hotspot-Region fördert.

Anlaufstellen und Ansprechpartner

Für die Koordinierung der anstehenden Aufgaben, die Vernetzung der Verbundpartner und die lokale Öffentlichkeitsarbeit wurden für das Projekt inzwischen drei Anlaufstellen eingerichtet. Eine zentrale Anlaufstelle Ammer in Weilheim wird durch den Projektträger WWF Deutschland betrieben. Die beiden anderen Anlaufstellen wurden vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) und dem Lebensraum Lechtal eingerichtet.

 

Die Anlaufstelle Isar und Loisach befindet sich in der Geschäftsstelle des LBV in Wolfratshausen.

 

Der Verband Lebensraum Lechtal hat seine Anlaufstelle für die Koordinierung von Maßnahmen am Lech in Schongau.


LBV-Maßnahmen


Maßnahmen anderer Träger


Weitere Informationen zum Projekt "Alpenflusslandschaften - Vielfalt erleben von Ammersee bis Zugspitze" finden Sie unter www.alpenflusslandschaften.de